Milch ist ein Grundnahrungsmittel. Trotzdem vertragen viele Menschen klassische Milchprodukte schlecht. Ein häufiger Grund ist nicht der Milchzucker (Laktose), sondern ein bestimmtes Milcheiweiß: Beta-Kasein A1. Genau hier setzen A2-Milchprodukte an.
Der Hintergrund
Milch enthält Eiweiß, vor allem Beta-Casein. Davon gibt es zwei Hauptvarianten: A1 und A2. Ursprünglich produzierten Kühe ausschließlich A2-Milch. Erst durch Zuchtveränderungen setzte sich A1-Milch in der modernen Milchwirtschaft durch. Der Unterschied zwischen A1 und A2 ist chemisch klein, eine einzelne Aminosäure. Für den Körper kann dieser Unterschied jedoch relevant sein.
Wichtig ist: A2-Milch stammt sowohl von speziell selektierten A2-Milchkühen als auch von Schaf, Ziege und Büffel. Diese Tierarten liefern seit Jahrhunderten Milch, die viele Menschen als gut bekömmlich kennen.
Was macht A2 anders?
Bei der Verdauung von A1-Milch kann ein Abbauprodukt entstehen, das BCM-7 genannt wird. Dieses steht im Zusammenhang mit Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Druckgefühl oder Unwohlsein bei empfindlichen Personen. A2-Milch bildet dieses Peptid nicht.
Beobachtungen aus Studien und Praxis zeigen eine bessere Verdauungsverträglichkeit, ein leichteres Gefühl nach dem Essen und eine höhere Akzeptanz bei milchsensiblen Menschen. Deshalb berichten viele Menschen, dass sie A2-Milch deutlich besser vertragen, auch wenn sie eigentlich glauben, Milch generell nicht zu vertragen und obwohl keine Laktoseintoleranz vorliegt.
Warum A2 in Saucen Sinn ergibt
Saucen sollen Genuss liefern und ein Gericht abrunden, ohne zu beschweren. Gerade hier fällt Verträglichkeit besonders ins Gewicht. A2-Milchprodukte ermöglichen eine cremige Konsistenz und vollen Geschmack, ohne das schwere Gefühl, das viele von klassischen Sahne- oder Milchsaucen kennen.
Das Ergebnis
A2-Saucen stehen für bewussten Genuss. Natürlicher Ursprung, gute Bekömmlichkeit und ehrlicher Geschmack kommen hier zusammen.
